Träumt man schon lange davon einen eigenen Hund zu besitzen, oder sind es vielleicht die Kinder, welche gerne einen Hund als Haustier hätten, dann kommt irgendwann der Punkt an dem man sich dazu entscheidet, sich einen vierbeinigen Freund ins Haus zu holen. Doch hierbei sollte man sich nicht immer den niedlichsten Hund aussuchen den man finden kann, nein, man sollte darauf achten das man die Bedürfnisse des Tieres in sein eigenes Leben integrieren kann und diese können von Hunderasse zu Hunderasse sehr verschieden sein.
Alles eine Sache der Zeit
Wenn man sich einen Hund anschaffen möchte, dann sollte man zuerst bedenken, das dieser mindestens dreimal am Tag hinaus muss und auch ein großer Garten regelmäßige Spaziergänge nicht ersetzen kann. Deshalb sollte man sich genaue Gedanken machen, wie viel Zeit man am Tag für diese Spaziergänge aufbringen kann. Denn auch wenn zum Beispiel ein Husky ein wunderschönes Tier ist, so braucht dieser doch bedeutend mehr Auslauf als zum Beispiel ein Mops benötigt um sich wohl zu fühlen. Kann man aus Zeitgründen oder vielleicht einer körperlichen Beeinträchtigung nicht so lange mit dem Hund hinaus gehen, dann sollte man sich lieber eine Hunderasse zu wenden, welche weniger Auslauf benötigt. Denn mangelnde Bewegung bei Hunden kann von Verfettung bis hin zu aggressivem Verhalten eine Menge an unschönen Dingen hervor rufen, die sowohl für das Tier selbst, als auch für den Halter nicht sehr angenehm sein können. Also sollte man sich merken, wer nicht viel Zeit hat, der sollte lieber einen Hund kaufen, der nicht so viel Bewegung benötigt.
Es muss nicht immer ein Welpe sein
Gerade Kinder wollen häufig unbedingt einen Welpen haben, da diese nunmal besonders niedlich sind, doch auch diese Hunde werden Groß und nicht immer bleibt der süße Kleine auch so süß und klein. Deshalb sollte man sich immer auch überlegen statt bei einem Züchter vorbei zuschauen, erstmal ins nächste Tierheim zu gehen. Dies bringt dem neuen Besitzer gleich mehrere Vorteile, denn zum einen sind die Hunde hier in der Regel schon stubenrein, kastriert und gechipt, aber zum anderen können die Mitarbeiter im Tierheim auch schon eine Menge über das Wesen und die Bedürfnisse des Tieres erahnen, welche sich bei einem Welpen ja erst noch heraus kristallisieren und je nach Hunderasse auch eine Menge Erziehung erfordern. Deshalb sollte man auch mal ein Tierheim besuchen, denn vielleicht wartet dort schon sein Traumhund auf einen.


Mai 10th, 2011
redaktion
Posted in